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Zwei eigene, völlig unabhängige Trafostationen mit je 1'000kVA Leistung sind in einen reinen Kabel-Ring des Mittelspannungsnetzes der EBL eingeschlauft. Die Trafos mit schwer entflammbarer Ester-Kühlflüssigkeit bieten optimalen Brandschutz bei einem Trafoschaden.

Das Mittelspanungsnetz der EBL wird ab 220kV-Übertragungsnetz der ALPIQ (Leitung Gösgen-Laufenburg) im 300m entfernten Unterwerk Lachmatt Pratteln über zwei Stufen redundant eingespeist.

Somit können wir vollständige n-1 Sicherheit der Netz-Stromversorgung bieten:
bei jedem denkbaren Einzelfehler ist nach spätestens 2 Stunden mindestens eine der beiden Niederspannungseinspeisungen im ColoBale wieder in Betrieb. In der Zwischenzeit übernehmen zwei ebenfalls redundante unterbruchsfreie Stromversorgungen à 900kVA (Maximalausbau) die Speisung der Kundenanlagen bis die drei Notstromdieselaggregate à 800kVA (Maximalausbau) in Betrieb sind und die restliche Ausfallzeit der Netzversorgung überbrücken. Die Dieselvorräte reichen dabei für einige Tage Vollbetrieb.

Das Niederspannungsnetz innerhalb des ColoBale ist natürlich ebenfalls vollständig redundant aufgebaut und ist ab 1/1 Racks bis in die Racks hinein standardmässig doppelt verfügbar.